

Von Jänner bis Oktober 2011 wurde das Palais Eskeles, in dem sich ein Teil des Jüdischen Museums der Stadt Wien befindet, renoviert – außen wie innen.
Von Jänner bis Oktober 2011 wurde das Palais Eskeles, in dem sich ein Teil des Jüdischen Museums der Stadt Wien befindet, renoviert – außen wie innen.


Der neue Eingangsbereich ist in schlichtem Weiß gehalten …
Der neue Eingangsbereich ist in schlichtem Weiß gehalten …


… und die Marmorplatten wurden auf Hochglanz gebracht.
… und die Marmorplatten wurden auf Hochglanz gebracht.


Für viel natürliches Licht sorgen großzügige Glasfronten.
Für viel natürliches Licht sorgen großzügige Glasfronten.


Von 19. Oktober 2011 bis 15. April 2012 ist im Jüdischen Museum der Stadt Wien die Ausstellung „Bigger than Life. 100 Jahre Hollywood. Eine jüdische Erfahrung“ zu sehen.
Von 19. Oktober 2011 bis 15. April 2012 ist im Jüdischen Museum der Stadt Wien die Ausstellung „Bigger than Life. 100 Jahre Hollywood. Eine jüdische Erfahrung“ zu sehen.


Alles begann mit einer Gruppe junger mittel- und osteuropäischer Juden. Als Wirtschaftsflüchtlinge erreichten sie Ende des 19. Jahrhunderts den überfüllten Hafen von New York, zwei Jahrzehnte später erfanden sie Hollywood: die Stars, das Happy End und die Bilder zum amerikanischen Traum. Im Bild: Charlie Chaplin in „Der Einwanderer“.
Alles begann mit einer Gruppe junger mittel- und osteuropäischer Juden. Als Wirtschaftsflüchtlinge erreichten sie Ende des 19. Jahrhunderts den überfüllten Hafen von New York, zwei Jahrzehnte später erfanden sie Hollywood: die Stars, das Happy End und die Bilder zum amerikanischen Traum. Im Bild: Charlie Chaplin in „Der Einwanderer“.


Unter den Neuankömmlingen waren Adolph Zukor (Paramount) und William Fox aus Ungarn, die Warner Brothers aus Polen, Louis B. Mayer aus Weißrussland (MGM) und Carl Laemmle (Universal) aus Süddeutschland. Im Bild: eine Postkarte, die einen guten Eindruck vermittelt, wie die Universal Studios in ihren Anfängen ausgesehen haben.
Unter den Neuankömmlingen waren Adolph Zukor (Paramount) und William Fox aus Ungarn, die Warner Brothers aus Polen, Louis B. Mayer aus Weißrussland (MGM) und Carl Laemmle (Universal) aus Süddeutschland. Im Bild: eine Postkarte, die einen guten Eindruck vermittelt, wie die Universal Studios in ihren Anfängen ausgesehen haben.


Auf dieser Fotografie sieht man Marilyn Monroe und Jane Russell, wie sie sich in Beton vor Syd Graumans Chinese Theater am Hollywood Boulevard verewigen.
Auf dieser Fotografie sieht man Marilyn Monroe und Jane Russell, wie sie sich in Beton vor Syd Graumans Chinese Theater am Hollywood Boulevard verewigen.


Marcus Loew kam 1870 in New York zur Welt. Er entstammte ärmlichen Verhältnissen. Trotzdem gelang es ihm, 1904 sein erstes Kino zu eröffnen. Bis zu seinem Tod 1927 machte er Loew’s Theatres zur erfolgreichsten Kinokette in den USA. 2005 wurde Loew’s Cineplexx Entertainment von AMC Theatres aufgekauft. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Kette aus 198 Kinos mit insgesamt 2.235 Sälen. Im Bild: eines von Loews Kinos im Jahr 1929.
Marcus Loew kam 1870 in New York zur Welt. Er entstammte ärmlichen Verhältnissen. Trotzdem gelang es ihm, 1904 sein erstes Kino zu eröffnen. Bis zu seinem Tod 1927 machte er Loew’s Theatres zur erfolgreichsten Kinokette in den USA. 2005 wurde Loew’s Cineplexx Entertainment von AMC Theatres aufgekauft. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Kette aus 198 Kinos mit insgesamt 2.235 Sälen. Im Bild: eines von Loews Kinos im Jahr 1929.


Ein weiterer Klassiker: Vivien Leigh und Hattie McDaniel in „Vom Winde verweht“. Produziert wurde das Meisterwerk von MGM und Selznick International Pictures. David O. Selznick war der Sohn eines jüdischen Stummfilm-Verleihers aus Pittsburgh. Nachdem Selznick MGM verlassen hatte, gründete er seine eigene Produktionsfirma. Im Lauf seiner Karriere erhielt er zwei Mal den Oscar in der Kategorie „Bester Film“. Einmal für „Rebecca“ und einmal für „Vom Winde verweht“.
Ein weiterer Klassiker: Vivien Leigh und Hattie McDaniel in „Vom Winde verweht“. Produziert wurde das Meisterwerk von MGM und Selznick International Pictures. David O. Selznick war der Sohn eines jüdischen Stummfilm-Verleihers aus Pittsburgh. Nachdem Selznick MGM verlassen hatte, gründete er seine eigene Produktionsfirma. Im Lauf seiner Karriere erhielt er zwei Mal den Oscar in der Kategorie „Bester Film“. Einmal für „Rebecca“ und einmal für „Vom Winde verweht“.


Ein Film über die Freiheit: Dennis Hopper und Peter Fonda in „Easy Rider“ (1969, Columbia Pictures). Das Studio Columbia Pictures wurde 1919 von den Brüdern Jack und Harry Cohn und dem mit ihnen befreundeten Anwalt Joe Brandt gegründet. Ursprünglich hieß es Cohn-Brandt-Cohn Film Sales Corporation, 1924 benannten sie es auf Bestreben von Harry Cohn in Columbia Pictures Corporation um.
Ein Film über die Freiheit: Dennis Hopper und Peter Fonda in „Easy Rider“ (1969, Columbia Pictures). Das Studio Columbia Pictures wurde 1919 von den Brüdern Jack und Harry Cohn und dem mit ihnen befreundeten Anwalt Joe Brandt gegründet. Ursprünglich hieß es Cohn-Brandt-Cohn Film Sales Corporation, 1924 benannten sie es auf Bestreben von Harry Cohn in Columbia Pictures Corporation um.


In Quentin Tarantinos „The Inglorious Bastards“ rächt sich Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) an einem Nazi-Schergen für die Ermordung ihrer Eltern.
In Quentin Tarantinos „The Inglorious Bastards“ rächt sich Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) an einem Nazi-Schergen für die Ermordung ihrer Eltern.